vom Schwein

Nachdem wir die bisherige Schweinehaltung mit den gängigen Mastrassen im Chorb aus verschiedenen Gründen im Herbst 2016 aufgegeben haben, sind wir dabei mit Mutterschweinen unsere eigene Hof-Rasse zu züchten. Zu Beginn haben wir möglichst viel verschiedene Genetik eingekreuzt: Hausschwein, Duropolije, Duroc und Wollschwein.

Einen eigenen Zuchteber haben wir nicht- dafür dürfen die Sauen Ferien im Zürcher Oberland verbringen oder es kommt ein Eber auf Besuch.

 

Unser Ziel ist ein Schwein, das mit den anfallenden Resten aus der Gemüse- und Getreideproduktion als Futter zugange kommt und nicht wie die Mastschweinerassen auf hochkonzentrierte Futtermittel angewiesen ist, welche zumindest teilweise aus zweifelhaften Produktionen stammen. Die Schweine sollten fähig sein, das ganze Jahr über im Freiland zu leben.

Wir wollen eine Genetik heranzüchten, die breiter abgestützt ist, damit die Schweine mit Parasiten und Krankheiten besser umgehen können.
Zudem muss die Genetik genügsamer werden. Die Tiere sollen langsamer dafür aber nachhaltiger zunehmen, mit Hofeigenem Futter. Wir wollen ausgewachsene Tiere schlachten, deren Fleisch Geschmack hat und deren Gewicht sich dank weniger Wasser im Fleisch beim Verarbeiten auch nicht um die Hälfte reduziert.

 

Einige Ferkel vom Frühjahr werden jeweils für die alljährliche Metzgete im Herbst geschlachtet.

Wir verkaufen auch Tierhälften, Viertel oder Mischpakete von ca. 10 kg. Melden sie sich bei Interesse unter kontakt@gutrheinau.ch


vom Huhn

Seit Ende September 2019 leben unsere Hühner auf dem Galgenbuck. Zurzeit sind es 30 Hühner, einige Hähne und 20, bald 50 Küken. Wir füttern die Tiere mit Resten aus der Gemüse- und Getreideproduktion sowie mit Molke aus unserer Milchverarbeitung. Und jetzt zu Beginn noch mit wenig zugekauftem Mehl.

 

Da nach den Demeter-Richtlinien immer auch die Brüderhähne aufgezogen werden, können wir bald Poulets in unseren Läden und Pots anbieten. Am Lebensende wird jedes Huhn ein Suppenhuhn.

Die Herde lebt in Freilandhaltung. Im Auslauf sind viele Hecken, Bäume und ein Misthaufen. Dort suchen sich die Tiere einen Teil ihrer Nahrung selbst.

Das Ziel sind Zweinutzungs-Rassehühner. Australorps, Barnefelder, Marans. Diese Brüten wir selber aus und ziehen sie von Anfang an mit Herdenkontakt auf. Spitzhauben, Sebrights und andere schöne, ausgefallene Hühner und Hähne sind auch mit dabei.

Als Kompromiss, damit wir doch bald mit ersten eigenen Eier beschenkt werden, kauften wir nun im Herbst 20 Hybriden-Junghennen. Diese werden bald anfangen zu legen. Ein Huhn beginnt mit 4-5 Monaten Eier zu legen.

Wir wollen insgesamt circa 50-60 Hühner und Hähne halten.